Lange Zeit habe ich geglaubt, dass irgendwann dieser Moment kommen würde.
Der Moment, in dem alles geordnet ist.
Der Moment, in dem ich endlich sicher bin.
Der Moment, in dem ich keine Zweifel mehr habe.
Kein Warten mehr.
Keine Unsicherheit mehr.
Keine offenen Fragen mehr.
Einfach ankommen.
Doch je älter ich werde, desto mehr merke ich:
Dieses Ankommen sieht oft ganz anders aus, als ich es mir vorgestellt habe.
Denn jedes Mal, wenn ich ein Ziel erreiche, öffnet sich bereits die nächste Tür.
Neue Möglichkeiten.
Neue Entscheidungen.
Neue Unsicherheiten.
Früher dachte ich, das sei ein Zeichen dafür, dass ich noch nicht weit genug bin.
Heute glaube ich etwas anderes.
Vielleicht geht es gar nicht darum, irgendwann anzukommen.
Vielleicht geht es darum, dem Weg zu vertrauen.
Auch dann, wenn noch nicht alles klar ist.
Auch dann, wenn wir nicht wissen, wie die nächsten Monate aussehen werden.
Auch dann, wenn wir uns manchmal wünschen, jemand würde uns garantieren, dass alles gut wird.
In den letzten Monaten durfte ich lernen, dass Vertrauen nicht entsteht, wenn alle Antworten da sind.
Vertrauen entsteht, wenn wir trotzdem weitergehen.
Schritt für Schritt.
Nicht perfekt.
Nicht ohne Zweifel.
Aber mit der Bereitschaft, dem Leben ein Stück mehr zu vertrauen.
Und vielleicht ist genau das die eigentliche Reise.
Nicht irgendwo anzukommen.
Sondern immer mehr bei sich selbst anzukommen. 💚
🧭 Vielleicht bist auch du gerade irgendwo zwischen Aufbruch und Ankommen.
Wenn dich meine Gedanken begleiten oder inspirieren, freue ich mich, wenn du auch in meine weiteren Blogbeiträge, Meditationen oder Angebote hineinschaust.